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LG Rheinland

Frühjahrssuchen am 22.04.01 im Revier Nieukerk/Aldekerk

JuS / PS / ES
Prüfungsleiter: H. Landkammer
Richter: P. Meyer, B. Baumeister (Notrichter, Richteranwärter)
Wild:  Hasen, Fasane, Rebhühner

ES
ISR, Bobby v. Südbadenerland, DISZ?
WT: 03.07.1995  F.: S. Moriantz
Der Rüde beginnt seine Suche verhalten, wird aber im Lauf des Ganges immer freier. Nach anfänglicher kurzer Suche geht der Hund mehr in die Breite und die Suche ist wie gewünscht. Nach kurzer Zeit zieht der Rüde an, kann aber kein Wild zeigen. Als die Suche dann wieder einige Zeit ging, stand der Rüde in bester Manier einen Hasen vor. Der Rüde zeigt sich gehorsam, als die Führerin den Hasen heraustritt. Danach nimmt er auf Kommando die Suche sofort wieder auf und kommt erneut zum Vorstehen, an einem Hasen. Auch dessen Flucht quittiert er mit absolutem Gehorsam. Leider konnte der Rüde nicht mehr an Federwild gebracht werden.
10,10,10,9,10,10,10,-,10, - , - = 188 Pkt.,  la-Preis

PS
GSR, Zidane ut Eyther-Land,    F.: G. Bäumer

nicht bestanden, Uberlaufen von Federwild
GSH, Jaffa vom Eixelberg,       F.: R. Bernhardt
nicht bestanden, Uberlaufen von Federwild
JuS
ESH, Amira von der Hegemann‘s Heide, ?
WT: 13.09.1999            F.: J. Zierer
Kaum von der Leine gelassen steht die zierliche ES Hündin ein Paar Rebhühner vor, deren Geläuf sie vorher sauber ausgearbeitet hatte. Die Nasenführung ist wie gewünscht, die Hündin erweist sich als feinnasig und zeigt mehrmals Witterung an. Im 2. Gang kann dann die Suche beurteilt werden. Die Hündin wird freier und sie sucht in einem schnellen Galoppsprung. Auch jetzt zeigt die Hündin mehrfach Witterung an. Sie kommt an einen Hasen, den sie schon weit vorher anzieht und ein drucksvoll vorsteht. Beim Abspringen des Hasen prellt die noch junge Hündin kurz nach. Gebiss sowie Schusstest waren ohne Mängel.
10,9,11,10,9,10 = 69 Pkt.,   Ib-Preis

GSH, Rachel vom Frohnhof, DPSZ 132/00
WT: 01.07.2000            F.: W. Sinther
Nach verhaltenem Anfang kommt die Hündin auf ein Rebhuhngeläuf, das sie ausarbeitet. Dadurch wird ihr Interesse an Wild geweckt, sie will uns die Rebhühner zeigen, findet sie jedoch nicht. Der Führer versucht, die Hündin in die andere Richtung zu lenken. Da sieht sie in der Entfernung Kiebitze, die sie sehr interessieren und die sie dann auch sichtig hetzt. Als der Führer die Hündin endlich dazu bewegt hatte zurückzukehren, hetzt diese erneut Kiebitze. Im weiteren Verlauf der Suche kommt die Hündin mit gutem Wind an ein Paar Rebhühner, die sie herauswirft und hetzt. Beim Hereinkommen trifft die Hündin auf einen Hasen, dem sie dann auch noch ausgiebig Begleitschutz bietet. Im 2. Gang bestätigt sich der Eindruck, die Hündin hetzt Kiebitze. Dazu lässt sie bei den Kommandos des Führers den nötigen Gehorsam vermissen. Auch im 3. Gang dasselbe Bild: die Hündin verselbständigt sich, der Führer muss extrem auf die Hündin einwirken, damit sie nicht aus dem Sichtfeld verschwindet. Im 4. Gang geht die Hündin in einer Feldremise endlich etwas kürzer. Dort kommt sie dann auch kurz zum Vorstehen an einem Kaninchen. Schusstest sowie Gebiss waren ohne Mängel.
7,3,6,3,10,3 = 39 Pkt.,  III. Preis

GSR, Ryan vom Frohnhof, DPSZ 126/00
WT: 01.07.2000         F.: W. Sinther
                                konnte wegen ungenügender Suche nicht geprüft werden

ISH, Fee Black Gooseberry, DPSZ 132/99
WT:11.06.1999          F.:H.Ganz
Zu Beginn zeigt uns die Hündin eine temperamentvolle Suche. Die Kopfhaltung ist korrekt, die Hündin ist sehr führig und lässt sich von ihrer Führerin gut lenken. An Lerchen zeigt uns die Hündin ihre Nasenqualität. Dann gerät sie an einen Hasen, den sie sichtlaut hetzt. Im 2. Gang kommt die Hündin an einem mit Frucht bewachsenen Acker erneut mit einem Hasen in Kontakt und hetzt zum wiederholten Male. Beim anschließenden Schusstest konnte das Verhalten der Hündin nicht richtig gewertet werden, so dass man im 3. Gang nochmals schießen musste. Im 3. Gang war dann der Schusstest ohne Mängel, und die Hündin steht kurz darauf noch einen Hasen vor. Dieser wird dann beim Heraustreten sichtlaut begleitet. Schusstest und Gebiss waren ohne Mängel.
7,8,5,9,8,5 = 49 Pkt.,  III. Preis

ISH, Fabienne Black Gooseberry, DPSZ 131 /99
WT: 11.06.1999          F.: Dr. U. Waldschmidt
Der Suchengang der Hündin beginnt vielversprechend, da sie gleich zu Beginn der Suche mehrfach Witterung zeigt. Die Suche ist allerdings von wenig Finderwillen geprägt, und die Hündin ist sehr kurz in der Suche. Als die Hündin dann aber an eine Gruppe Hasen gerät, hetzt sie diese ausgiebig. Im 2. Gang zieht sie zu Beginn der Suche einen Hasen an, der dann aber abspringt. Die Suche ist weiterhin ohne Biss und sehr unplanmäßig. Allerdings unterstützt die Führerin die Hündin in keinster Weise. 3. Gang: die Hündin löst sich kaum von der Führerin, dadurch auch kein Raumgewinn bei der Suche möglich. Sie kommt in einem Grasstreifen an einen Fasan, den sie vorsteht. Schusstest ohne Mängel. Gebiss: P2 ur. +.
9,3,8,10,6,10 = 55 Pkt.,  III. Preis
Harald Landkammer

JuS
Prüfungsleitung:   H. Landkammer
Richter:  D. Baatz (Obmann), H. Ruby, H.-D. Bender
Wetter: trocken, unstetiger Wind aus nordwestlichen Richtungen, 10 bis 15 Grad
Wild: Hasen (genügend), Fasane, Feldhühner

ISR, Wisky von Demühlen, DISZ 0062
WT: 14.03.2000          F.: W. Franke
Der ISR zeigte uns gleich im 1. Gang, was in ihm steckt. Mit einem sehr guten Sprung nahm er das ihm zugewiesene Gewann in Angriff, richtete sich sofort nach dem Wind aus, kommt schnell an den ersten Hasen, sticht diesen, kann vom Führer nach kurzer Hetze abgepfiffen werden. Mit ausgezeichneter Kopfhaltung nimmt der Rüde die Suche wieder auf. Mit gutem Kontakt zum Führer und planmäßiger Suche kommt der Rüde an einen Fasanenhahn, steht diesen vor, zieht kurz nach, bevor dieser aufsteht. Nach kurzer Hetze beendet der Rüde den Suchengang. leicht schussempfindlich
10,10,10,10,10,10 = 70 Pkt.,  la-Preis

GSH, Ellen from the gordons lodge, DPSZ 243/99
WT: 20.12.1999        F.: A. Picker
Im 1. Suchengang zeigte uns die GSH eine unplan mäßige Suche, auch die Bindung zum Führer fehlte. Aber mit großem Finderwillen und sehr guter Nase kommt sie an mehrere Hasen. Im 2. Gang zeigt uns die Hündin eine wesentlich planmäßigere Suche, auch in der Führigkeit verbesserte sie sich. Mit gutem Sprung und guter Kopfhaltung kommt sie an einem Fasan zum Vorstehen. Schussfest.
10,8,10,8,10,10 = 66 Pkt.,  Ic-Preis

GSH, Eike from the gordons lodge, DPSZ 244/99
WT: 20.12.1999       F.: D. Steinhaus
Mit einer weiten, schnellen Suche beginnt die Hündin ihren 1. Gang. Dabei fehlte etwas die Planmäßigkeit. Nach ca. 5 Minuten, nachdem der erste Drang vergangen war, wurde die Suche planmäßiger. Mit guter Nase zeigte sie uns, wo die Hasen abgeritten waren. Mit gutem Sprung und guter Kopfhaltung sowie sehr gutem Gehorsam beendete sie den 1. Gang. Im 2. Gang verbesserte sich die Führigkeit ins Sehr Gut. Sie kommt aber in diesem Suchengang nicht an Wild. Im 3. und 4. Gang kommt die Hündin mehrmals an Hasen, kurz darauf schmeißt sie aus gutem Wind einen Fasan, kommt dann aber im letzten Suchengang nochmals an einen Hasen und steht diesen kurz vor, bevor dieser aufsteht. Schussfest.
9,10,5,10,10,10 = 63 Pkt.,  III. Preis

GSH, Ella from the gordons lodge, DPSZ 241 /99
WT: 20.12.1999       F.: B. Steinhaus
Die Hündin zeigt uns gleich im 1. Gang eine gute bis sehr gute Suche. Sie reagiert dabei auf jede Wildwitterung. Mit sehr gutem Finderwillen kommt sie an mehre re Hasen, dabei kann man es einem jungen Hund nicht verübeln, wenn er inmitten von vier oder fünf Hasen et was den Kopf verliert. Es renkte sich aber schnell wieder ein, so dass die Hündin auch weiterhin im Gehorsam im Sehr Gut geführt werden konnte. Mit sehr gutem Sprung und sehr guter Kopfhaltung beendet die Hündin ihren 1. Gang. Erwähnt werden muss noch, dass die Hündin laufig war. Im 2. Gang kommt die Hündin an einem Hasen fest zum Vorstehen.
10,9,10,9,1 0,10 = 68 Pkt.,  Ib-Preis

GSH, Francis from the gordons lodge, DPSZ 162/00
WT: 14.07.2000         F.: B. Steinhaus
Die Suche der Hündin begann sehr verhalten, nachdem sie aber den 1. Hasen gehetzt hatte, wurde sie freier. Mit gutem Sprung verbesserte sich die Suche ins obere Gut. Führigkeit und Gehorsam ebenfalls gut. Im 2. Gang kommt die Hündin mit gutem Wind an mehrere Fasane. Ohne zu zögern wurden diese aufgemacht und gehetzt. Die Hündin zeigte an diesem Tag keinerlei Anlagen zum Vorstehen und konnte somit die Prüfung nicht bestehen. §15 P0; leicht schussempfindlich.
10,8,0,7,10,7 = nicht bestanden

GSH, Fane from the gordons lodge, DPSZ 161/00
WT: 14.07.2000        F.: D. Steinhaus
Im Anschluss an den 1. Gang wurde der Schusstest durchgeführt. Fane war die letzte, die zu diesem Test aufgerufen wurde. Nachdem der Führer mit umgehängter Flinte den Hund im Feld geschnallt hatte, entfernte sich dieser in Richtung Fahrzeuge und war nicht mehr dazu zu bewegen, zum Führer zurückzukehren. Trotz diverser Versuche, mit Bitten und Betteln — der Hund war nicht mehr bereit, sich in den Einwirkungsbereich des Führers zu begeben. Somit waren wir Richter gezwungen, den Hund einem schussscheuen Hund gleichzustellen und nach §15, Abs. 2 von der weiteren Prüfung auszuschließen.
0 Pkt., schussscheu
Dieter Baatz
 


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